Samstag, 29. April 2017

Zwanzig Dinge, die ich in zwanzig Jahren gelernt habe.

Vor genau 20 Jahren habe ich zum ersten Mal das das Licht der Erde erblickt. Viel ist in der Zwischenzeit passiert. Kindergarten, Grundschule und fast auch die weiterführende Schule sind beendet. Auf meinem Weg haben ich viel gesehen, bereist und gelernt. Die zwanzig prägendsten Erfahrungen möchte ich heute festhalten und mit euch teilen. Vielleicht helfen oder motivieren sie euch sogar.


1 ♥ Du bist einzigartig und wertvoll. 
Niemand ist so wie du. Niemand hat die selben Träume und Wünsche wie du. Es ist unwichtig, ob jemand deine Zukunftsvorstellungen realistisch oder unmöglich findet. So lange es DICH glücklich macht, solltest du dich von keiner Person verunsichern lassen. Du bist stark und niemand kann dich in die Knie zwingen, wenn du selber an dich glaubst.

 Nicht jeder will dir etwas Gutes. 
Ob du es glaubst oder nicht liebe naive Melina, nicht jeder gönnt dir dein Glück. Es gibt viele Menschen da draußen, die dich lieber fallend als stehend sehen wollen. 

3 ♥ Wenn du etwas tun oder haben möchtest, dann kannst DU das auch schaffen.
Du hast deine Zukunft selber in der Hand. Nur das Beginnen ist von Bedeutung. 

4 ♥ Dieser Moment ist dein Leben.
Die alten Fotos die wir uns irgendwann mal angucken, werden heute geschossen. Geschichten die wir uns irgendwann mal erzählen, die werden heute geschrieben. Genau jetzt gerade in diesem Augenblick werden Erinnerungen geschaffen. 

5 ♥ Other people's success is not your failure.
Wenn andere besser als du sind, dann hast du nicht automatisch versagt! Gönn' ihnen ihren Erfolg. Du wünscht es dir umgekehrt genauso. Das selbe gilt für deine To-Do-Listen. Auch wenn du sie mal nicht beendet bekommst, denke nicht das du überhaupt gar nichts geschafft hast. Deine Liste an Aufgaben war nur einfach wieder viel zu lang. 

6 ♥ Menschen kann man nicht mehr retten.
Tag für Tag werden Tiere misshandelt und Umweltzerstörungen vollzogen. In unserem deutschen Gesetzbuch steht ausführlich drin, dass wir gut und behütet mit diesen Planeten umgehen müssen, damit weiter Generationen genau das selbe Weltgut genießen dürfen, wie wir heute. Stattdessen verseuchen wir Tiere, Natur und sogar unsere eigene Haut. Im Prinzip gehen Menschen mit diesem Planeten um, als ob sie noch einen zweiten zur Reserve hätten.

7 ♥ Reisen ist wichtig. 
Andere Länder, andere Kulturen und vor allem andere Menschen kennenlernen, kann so erholend für deine Seele sein. Wenn alles zu viel wird, steig in den Zug und fahr für ein paar Tage weit weg.

8 ♥ Wir verlieren Freunde und finden neue. 
Freunde - das wohl schwierigste Thema, welches in meinem Leben existiert. Schon als kleines Kind hatte ich eine sehr enge Freundin die mich verletzt hatte. Epochenweise ziehte sich genau das durch mein Leben. Ich lernte, in meinen Augen, wunderbare Mädels kennen die ich bewunderte, aber auch immer sehr geschätzt habe. Nur leider haben trennten sich jedes mal aufs neue unsere Wege. Mittlerweile bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich das Kapitel "Freundschaft" erstmal nach hinten stelle. Also Zukunfts-Melina: Versuche dich daran auch zu halten! :D 

9 ♥ Better to be the one who smiled than the one who didn't smile back. 
Sag immer "Hallo", wenn dir jemand auf der Straße entgegen kommt. Jedes mal freut sich die andere Person und vielleicht begrüßt dieser dafür auch jemand unbekannten auf der Straße.

10  Die Hotelbranche ist arg anstrengend!
Durch diverse Praktika konntest du ordentlich Erfahrungen sammeln, um das behaupten zu können. Allerdings habe ich das Gefühl, dass ich genau dahin gehöre. Irgendetwas in meinem Herzen hat sich dieses Berufsfeld ausgesucht und möchte kein anderes. Trotz grauenhafter Arbeitszeiten und den Bereich "Service", welcher in meiner Ausbildung von mir durchgeführt werden muss. Aber wie heißt es so schön? Hört auf euer Herz... 

11 Sei du selbst.
Sobald du dich für jemanden oder etwas verbiegen musst, ist es falsch. Glaube mir, dass kann einfach nicht der richtige Weg sein. 

12 ♥ Du musst nicht immer mit dem Strom schwimmen. 
Wenn dir etwas nicht gefällt oder du etwas tun sollt, hinter dem du aber nicht stehst, dann lass es besser. So lange du dir selbst treu bleibst kann es nur die richtige Entscheidung sein. 

13 ♥ Die Zeit heilt alle Wunden. 
Das wohl bekannteste Sprichwort unter den Sprüchen, aber auch eines indem so viel Wahrheit steckt. Dein Leben kann noch so aus allen Fugen springen, lass ein paar Monate vergehen und du wirst sehen, dass es doch nur halb so schlimm war. 

14 ♥ Verzeihen ist der größte Liebesbeweis den man erbringen kann. 
Ich, als wohl nachtragendster Mensch auf diesem Planeten, kann dir sagen, dass verzeihen keinesfalls ein Zeichen von Schwäche ist. Natürlich ist es alles andere als einfach. Eine Menge Kraft kostet dieser Schritt zur Versöhnung, deshalb sollte er niemals als selbstverständlich empfunden werden. 

15 ♥ Die absolute und echte Wahrheit bekommt man entweder an den Kopf geworfen oder unter Tränen gebeichtet. 
Eine sehr traurige Erkenntnis, die ich im Laufe meines jungen Lebens gemacht habe. Auch wenn man manchmal das Gefühl hat den Boden durch sie zu verlieren, aber die Wahrheit bringt einem immer weiter. 

16  Wenn das Leben doch so kurz ist, wieso machen wir so viele Dinge die wir nicht mögen, und mögen so viele Dinge die wir nicht machen? 
Eine Frage, die mich über meine zwanzig Jahre ständig begleitet hat. Eine Antwort habe ich bis heute nicht gefunden. Aus diesem Grund bin ich der Ansicht, dass wahrscheinlich einfach keine gibt. Wie seht ihr das?

17 Im Grunde hat jede Geschichte ein gutes Ende. Du musst nur entscheiden wo du aufhörst zu erzählen. 

18 Flüchtlinge sind nach Deutschland gekommen, um uns wieder etwas Menschlichkeit nahezulegen. 
Wie ist zu dieser Erkenntnis gekommen bin, ist eine andere und vor allem sehr lange Geschichte. Vielleicht mache ich dazu noch einen separaten Blogpost, da ich meinen Gefühle bereits auf einem Zettel verewigt habe. 

19 Alles ist vergänglich. 
Jedes noch so blöde Kapitel deines Lebens wird zu ende gehen. Bleibe konsequent am Ball und verliere dein Ziel nicht aus den Augen, dann wirst du sehen wie schnell du es hinter dir hast. 

20  Sei dankbar für das Hier und Jetzt. 
Das du atmest, das du gehen kannst, das du eine so tolle Familie hast. All das ist keineswegs selbstverständlich. 


Donnerstag, 27. April 2017

FAIR FASHION SUMMER: Nachhaltiger Bikini

Hallo ihr Lieben, 
bald ist es wieder soweit.. Strand, Sonne & Meer erwartet vielleicht den einen oder anderen in ein paar Monaten. Anfang Juli geht es für mich und meine Familie nach Mallorca, auch einen Strandurlaub mit meinen Freund möchte ich noch buchen. Was im Koffer da natürlich nicht fehlen darf ist ein Bikini. Zugegebener Maßen besaß ich viele Jahre keinen eigenen Bikini, weil ich meiner Schwester immer einen stibitzen konnte. 

Jetzt musste dann doch ein eigener her, denn ab August ziehe ich aus und das Klamotten-Privileg meiner Schwester fällt somit leider weg. Seit einem halben Jahr fokussiere ich mich auf nachhaltige Produkte, deshalb schränkte sich meine Auswahl an Geschäften wirklich stark ein. H&M, Zara und Co. waren keine Option für mich, aber wo dann? 

Auf meiner Suche nach dem PERFEKTEN Bikini stieß ich auf den Shop "Essentials For Zula". Eine 26-Jährige Wiener gründete 2015 Essentials For Zula und versichert dem Kunden handgemachte Kollektionen, welche aus feinster Baumwolle unter fairen Bedingungen hergestellt werden. Genau nach so etwas habe ich gesucht! Also bestellte ich ihn und wartete gespannt auf mein kleines Paket. Innerhalb von ein paar Wochen ist er angekommen. Er war super süß verpackt und fühlte sich großartig an. Meine Kauf bereue ich absolut nicht - ganz im Gegenteil, er war jeden Cent wert. 

Ihr könnt ja mal in die Kommentare schreiben, ob ihr dieses Jahr in den Urlaub fliegt und wenn ja wohin? :-)




Bikini von Essentials For Zula 

Dienstag, 25. April 2017

Du hast das Privileg, dass deine Haare nachwachsen. Andere Menschen leider nicht.

Mir ist vor kurzem aufgefallen, dass ich euch noch gar nicht von meinem Friseurbesuch berichtet habe. Es war Anfang des Jahres ein sehr großer Schritt für mich, deshalb möchte ich meinen Patzer ganz schnell nachholen und euch erzählen wie es dazu kam, dass ich meine Haare um 28cm gekürzt habe. 


Lange Haare waren für mich im Alter von 14 bis 17 Jahren immer ein gewisses „Schönheitsideal“. Genau aus diesem Grund habe ich seit 2014 kontinuierlich lange Haare getragen und mich geweigert, auch wenn es nur einmal im Jahr war, meinen Friseur einen Besuch abzustatten. Im laufe des letzten Jahres hat sich diese Ansicht jedoch reformiert. Je älter und erwachsener ich geworden bin, umso mehr wurde mir bewusst wie Social Media meine Vorstellungen von Schönheit bestimmte und steuerte. Ich brauche niemanden mehr sagen das Instagram & Co. sehr oberflächliche Plattformen sind, die unserem Aussehen leider mehr Bedeutung schenken als unseren Charaktereigenschaften. Aber für mich resultierte daraus folgende Frage: 
Mag ich lange Haare wirklich lieber oder nur weil Social Media mir tagtäglich vorführt, wie ein hübsches Mädchen nacheinander mit ihrer langen, perfekt liegenden Haarpracht in die Kamera lächelt?"


Meine Haltung zur Politik, Umwelt und meinem sozialem Umfeld hat sich sehr stark verändert. Ich habe mich verändert. Meine Mitmenschen (denen es vielleicht nicht so gut geht) wurden mir wichtiger. Wie das Schicksal es so wollte, stoß ich Ende 2016 auf ein Video, indem sich eine Youtuberin dazu entschieden hatte ihre Haare an eine Stiftung für krebskranke Kinder zu spenden. Seitdem ließ mich dieser Gedanken nicht mehr los und es entwickelte sich der Wunsch in mir es ihr gleich zutun. Meine Haare für einen guten Zweck zu spenden. 

Ich sammelte Informationen, schaute mir Dokumentationen und Berichte an. Ich habe nur noch auf den Augenblick gewartet, bis ich meinen Wunsch in die Tat umsetzte. Im Januar, wohlgemerkt am Freitag dem 13, kam dann ganz überraschend dieser besagte Moment während des PädagogikunterrichtsAls ich meinen Freundinnen von meinem Vorhaben erzählte, waren diese sofort Feuer und Flamme und wollten mich bei meinem Friseurtermin begleiten. Gesagt, getan. Nachdem wir vier Stunden in der Bibliothek fleißig gelernt hatten, machten wir uns auf dem Weg zum Friseur. Meine Friseurin war unglaublich lieb und hat bestimmt 10x nachgefragt: "Bist du dir auch wirklich sicher, dass du das tun willst?". In meinem Bauch kribbelte es wie wild, aber ich war mir sicher - meine Haare sollen ab und anderen Kindern helfen! Niemand aus meinem Freundeskreis traute seinen Augen. "Du? Deine Haare ab?" oder "Warum hast du das getan? Du hattest doch immer so schöne, lange Haare.", aber das war mir alles egal. Meine Haare wachsen nach, die von krebskranken Kindern leider nicht.    

Meinen 28cm langen Zopf habe ich daraufhin zur Kinderkrebshilfe "Horizont" verschickt. Ob ich meinen "kurzen" Haarschnitt bereue? Nein, keine Sekunde. Ich freue mich sehr darüber, wenn ich jemand anderen damit helfen konnte. Auf den Fotos könnt ihr das Resultat sehen. Wie findet ihr es? :-)















Für diejenigen die schon länger ihre Haare abschneiden will oder seine Haare für einen guten Zweck spenden möchte, der kann sich diese Seite hier mal anschauen. Ich habe gute Erfahrungen mit ihnen gemacht und weiß, dass meine Haare auch wirklich bei denjenigen ankommen, die sie wirklich brauchen.

Folgende Kriterien solltest du erfüllen:
♥ dein abgeschnittenes Haar muss mind. 25cm lang sein, sonst kann man daraus leider keine Perücke herstellen. 
 es sollte ein europäische Haarstruktur haben.
 die Haare sollten nicht lose in den Briefumschlag gelegt werden, sondern z.B. mit einem Haargummi gebündelt werden.
 wenn möglich sollte dein Haar nicht gefärbt oder getönt sein (kann man allerdings trotzdem tun - hat aber nicht den selben Wert).

Freitag, 21. April 2017

How to survive the a-level exams

Nächste Woche ist es soweit: Meine Abiprüfungen, sowohl in Deutsch als auch im Geschichte LK stehen an!
Dem einen oder anderen schein der kommende Satz wahrscheinlich etwas zu irritieren, aber ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf die Klausuren freue. Endlich hat die Lernerei ein Ende und ich kann mich ganz entspannt auf Spanisch und Mathe konzentrieren. Bis es soweit ist, heißt es aber erstmal schon fleißig weiterlernen! 

Heute Morgen habe ich mir mein Fahrrad geschnappt und bin Richtung Supermarkt geradelt. Mein Ziel war es mir ein paar Snacks zu besorgen, um mich ein wenig für meine Abiprüfungen zu präparieren. Meine Ausbeute ist nicht wirklich gesund und wahrscheinlich wird mindestens ein Lehrer einen abwertenden Blick auf meinen Süßkram werfen, aber wenn ich etwas zum knabbern habe, kann ich mich einfach besser konzentrieren - komisch, ich weiß. 

Meinen restlichen Tag werde ich wohl mit Napoleon, Bismarck, Honecker und Co. verbringen. Zum Glück kommen mich heute Abend zwei Freundinnen besuchen und wir veranstalten unsere altbekannte "Chipsparty". Das heißt quatschen, Pretty Little Liars schauen und Essen. :D 


Habt einen schönen Start ins Wochenende! 

Donnerstag, 20. April 2017

Mein erster Blogeintrag im Jahre 2017

Wie ihr in dem Titel bereits gelesen habt, schreibe ich zum ersten mal in diesem Jahr einen Blogeintrag für mich/euch. Erst jetzt bemerke ich, wie sehr mir das tippen von sinnlosen Texten gefehlt hat. Warum ich so lange kein Lebenszeichen von mir gegeben habe - keine Ahnung. 2017 hat sich nicht von seiner besten Seite verabschiedet, weshalb mir die Lust an so ziemlich allem verloren gegangen ist. Aber ausgerechnet heute überkam mich das Gefühl, meine Gedanken in Worte niederzuschreiben. 

Es sind viele Sachen geschehen, die ich gerne mit euch teilen möchte. Zum ersten mal in meinem Leben habe ich einen Vertrag unterschrieben, der meine Zukunft für die nächste drei Jahre gefestigt hat. Einen AusbildungsvertragEs ist offiziell: Ich werde im Oktober mein duales Studium (im Bereich BWL - Gastronomie- und Hotelmanagement) beginnen. Auf die Fragen "Wie?" und "Wo?" werde ich ausführlich in einem separatem Blogpost eingehen. 

Tja, und dann war da noch mein letzter Schultag inklusive Mottowoche. Vorneweg ihr werdet hier keine Fotos sehen, wie ich verkleidet (als Tiger oder sonst was) überglücklich in eine Kamera lächle. Aus einem einfachen Grund: Ich habe nicht mitgemacht. Nie habe ich von einer Person gehört oder gelesen, die sich gegen die Mottowoche geäußert hat. Ich bezweifle jedoch stark, dass jede/r (ehemalige) SchülerIn den ganzen Hype dahinter befürwortet. Besoffen rennen sie fünf Tage in Folge durch die Schule, machen irgendwelche Gegenstände kaputt und feiern ich Abitur, wobei sie noch nichtmal die Zulassung in den Händen halten. Ich wollte einfach kein Teil davon sein. Abgesehen davon kann ich sowieso keine Faschings-, Karnevals-, und Theaterschminke benutzen, weil ich schon als Kind unter starker Hautirritation gelitten habe. Ahnungslos ging ich an meinem letzten Montag zur Schule und dachte, dass meine Mitschülern Verständnis zeigen werden. Große Fehleinschätzung meinerseits. 

Am Abend vorher hätten bei mir allerdings schon die Alarmglocken klingeln müssen. Es wurde in unsere Abigruppe geschrieben, dass man ein "dummer Opfer" wäre, wenn man KEINE Drogen in der Mottowoche konsumieren würde. Ich war wirklich zu naive, um zu glauben das zwanzigjährige Schüler andere Meinung und Ansichten akzeptieren, als ihre eigene. Was ich euch damit sagen will, wenn ihr es nicht mögt euch zu verkleiden, Alkohol zu trinken oder weiß Gott noch was, dann müsst ihr das nicht tun. Trotz den vielen Beleidigungen, Sprüchen und Lästerein habe ich keine Sekunde meine Entscheidung bereut, mir selber treu zu bleiben.   

Akzeptiert euch so wie ihr seid, bis dahin!