Mittwoch, 17. August 2016

Mein erstes Abenteuer beginnt schon früher als geplant.

Ich sitze gerade im Zug nach Bad Urach (Baden-Württemberg), um ein dreitägiges Praktikum in einem Hotelbetrieb antreten zu können. Auf mich wartet eine siebenstündige Zugfahrt mit der Deutschen Bahn und noch ein kleiner Fußmarsch mit meinem viel zu vollgestopften Koffer.

Mein Lächeln will gar nicht mehr von meinem Gesicht verschwinden. Meine erste „Reise“ alleine. Ich bin schon sehr, sehr oft schon verreist, wofür ich wirklich unglaublich dankbar bin. Meine Eltern nahmen mich bereits mit frischen vier Monaten ins Flugzeug. 12 Jahre lang ging es jedes Jahr für mich nach Mallorca. Weshalb es für mich wie eine „zweite Heimat“ geworden ist. Auch nach der Trennung meiner Eltern war ich immer unterwegs. Schweden, Dänemark, Frankreich, Israel, Niederlande und natürlich diverse Male in dem Ort, wo ich mein Herz verloren habe – Spanien. Ich bin lange schon nicht mehr mit meinen Eltern verreist, dafür mehrere Male in einer Gruppe, nur mit meiner Freundin oder meinem Freund, aber verwunderlicher Weise noch nie alleine. Und nun ist es endlich soweit.   

Gerade fährt mein Zug in den Kölner Hauptbahnhof ein und ich schwelge in Erinnerung an letzte Woche Samstag, wo ich mit meiner Familie den Tag hier verbracht habe. Das Wetter war einfach traumhaft schön. Mein Freund und ich sind ein wenig am Rhein entlang geschlendert, habe einen kühlen Shake getrunken, ein Schloss an die Hohenzollern Bücke gehangen und sind ein bisschen durch die Innenstadt geschlendert. Für ihn war es sein erster Besuch in Köln und von daher durfte ein Besuch im Kölner Dom auch nicht fehlen. Als wir gegen 24:00 Uhr endlich Zuhause ankamen, sind wir total erschöpft ins Bett gefallen – hatten aber einen ereignisreichen Tag voller schöner Erinnerungen beendet. 
Im Gegensatz zur letzten Woche ist der Zug dieses Mal total leer und Sorgen um einen Sitzplatz muss ich mir zum Glück auch nicht machen. Allerdings kommt es mir so vor, als ob jeder in diesem Zug (außer mir natürlich) einen Platz reserviert hat.
Das Resultat: Ich muss mindestens nach jedem viertem Bahnhof einmal meinen Koffer schnappen und mir einen anderen Platz suchen :D 
Merke ich mir auf jeden Fall für's nächste mal! Was übrigens im Oktober stattfinden wird. Dann sogar mehrere Male. Norderney, Dahm, Berlin und Rügen werde ich besuchen, um DEN perfekten Ausbildungsplatz für mein duales Studium zu finden. Ich hoffe ihr begleitet mich bei meiner Reise durch Deutschland. 
Aber erstmal geht es ins Biosphärenreservat. Bis dahin! 


Sonntag, 7. August 2016

Ich liebe meine Freunde.

Es ist die Zeit gekommen, wo meine Freunde ihre eigenen Wege gehen. Jeder beginnt bald sein eigenes großes Abenteuer. Die Schule ist für sie beendet. Sie haben es geschafft und können dieses Kapitel endlich hinter sich lassen. Nun wartet die Uni, die Ausbildung oder vielleicht sogar das Ausland auf sie.

Sowie bei meiner lieben Freundin Lea. Sie wird in ein paar Wochen einen ganz neuen Lebensabschnitt beginnen. Nicht hier in Deutschland, sondern auf Neuseeland. Ich bin wirklich unheimlich stolz auf sie und bewundere ihre Mut. Ich bin mir sicher, dass sie viele neue Erfahrungen sammeln wird, schöne Dinge erlebt und selber aus sich hinaus wachsen wird. Ehrlich gesagt muss ich jedoch zugeben das ich es kaum erwarten kann, sie in einem halben Jahr wieder in meinen Armen halten zu können.

Ich liebe meine Freunde. Und ich bin für jeden klitzekleinen Moment, den ich mit ihnen verbringen durfte sehr, sehr dankbar. Wir haben gemeinsam gelacht, gemeinsam geweint. Richtige, aber auch falsche Entscheidungen getroffen, immer ein offenes Ohr füreinander gehabt, uns gegenseitig unterstützt und geholfen. Lange Nächte bis zum Morgenaufgang durchgefeiert.

Neben der Abschiedsfeier für Lea haben wir noch alte Schulsachen verbrannt, wobei ich in lauter erleichterter und glückliche Gesichter geschaut habe. Schon jetzt kann ich es kaum erwarten in einem Jahr genau das selbe Gefühl zu erleben. Denn dann beginnt endlich mein eigenes großes Abenteuer.

Israel, Oktober 2015

Donnerstag, 4. August 2016

Welcome to my blog!

Das Schreiben war schon immer meine Leidenschaft. Genauso wie das kommunizieren mit anderen Menschen. 2012 wurde mir dies zum ersten mal bewusst. Während meine Mitschüler die Ferien in der Sonne genossen und mir ihren Freunden im Freibad waren, saß ich Zuhause vor meinem sehr veralteten Computer und schrieb was das Zeug hält. Ich entdeckte das Bloggen für mich und fand endlich eine Plattform auf der ich mich pudelwohl fühlte und zugleich meiner Leidenschaft befriedigen konnte. Mir hat es unglaublichen Spaß gemacht Fotos zu schießen und hochzuladen, meinen Gedankenwirrwarr aufzuschreiben – sogar HTML fing an mir zu gefallen. An dieser Stelle muss ich allerdings zugeben, dass es mich einige schlaflose Nächte gekostet hat, bis ich endlich meine Vorstellungen bzgl. des Layouts umsetzten konnte.

10, 100, 200, 300 Leser… Als stetig mehr Menschen auf meinen Blog aufmerksam wurden, wuchs der Druck meinen Lesern etwas interessanteres bieten zu wollen. Ich führte Interviews mit anderen Bloggern, machte Kooperationen und wurde selbst auf Youtube aktiv. Allerdings merkte ich selber, dass mir das Schreiben immer schwere fiel. Es lag möglicherweise daran, dass ich kaum noch über Dinge schrieb die MICH beschäftigten, die MIR wichtig waren. Und so fällte ich die schweren Entscheidung meinen Blog zu löschen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Leserschaft. Wir tauschten unsere Meinungen untereinander aus (nicht nur in Hinsicht auf Kosmetik), teilten unsere Ansichten von bestimmten Themen usw. Zwar bestand diese Community aus fast 400 Menschen, die man kaum kannte – schmerzhaft war aber trotzdem, diese einfach hinter einem zulassen.

Ich bin meinen Weg gegangen und mir immer treu geblieben. Wenn ich gemerkt habe etwas zieht mich runter und macht mich nicht mehr glücklich, dann bin ich gegangen. Genauso wie mit meinem alten Blog. Deshalb der Name "You control your own happiness", was sich wirklich zu meinem absoluten Lebensmotto herausstellte und mir unglaublich viel bedeutet.

Nun bin ich zurück. Die Lust am Schreiben hat mich über die Jahre nicht verlassen und ich möchte mich erneut ins Abendteuer „Bloggen“ stürzen. Statt mit frischen 15 Jahren, sitze ich hier fast 5 Jahre später erneut.

Hiermit wünsche ich euch viel Vergnügen bei der Reise durch mein Leben und einen angenehmen Start ins Wochenende. Ihr habt es euch verdient!