Dienstag, 25. April 2017

Du hast das Privileg, dass deine Haare nachwachsen. Andere Menschen leider nicht.

Mir ist vor kurzem aufgefallen, dass ich euch noch gar nicht von meinem Friseurbesuch berichtet habe. Es war Anfang des Jahres ein sehr großer Schritt für mich, deshalb möchte ich meinen Patzer ganz schnell nachholen und euch erzählen wie es dazu kam, dass ich meine Haare um 28cm gekürzt habe. 


Lange Haare waren für mich im Alter von 14 bis 17 Jahren immer ein gewisses „Schönheitsideal“. Genau aus diesem Grund habe ich seit 2014 kontinuierlich lange Haare getragen und mich geweigert, auch wenn es nur einmal im Jahr war, meinen Friseur einen Besuch abzustatten. Im laufe des letzten Jahres hat sich diese Ansicht jedoch reformiert. Je älter und erwachsener ich geworden bin, umso mehr wurde mir bewusst wie Social Media meine Vorstellungen von Schönheit bestimmte und steuerte. Ich brauche niemanden mehr sagen das Instagram & Co. sehr oberflächliche Plattformen sind, die unserem Aussehen leider mehr Bedeutung schenken als unseren Charaktereigenschaften. Aber für mich resultierte daraus folgende Frage: 
Mag ich lange Haare wirklich lieber oder nur weil Social Media mir tagtäglich vorführt, wie ein hübsches Mädchen nacheinander mit ihrer langen, perfekt liegenden Haarpracht in die Kamera lächelt?"


Meine Haltung zur Politik, Umwelt und meinem sozialem Umfeld hat sich sehr stark verändert. Ich habe mich verändert. Meine Mitmenschen (denen es vielleicht nicht so gut geht) wurden mir wichtiger. Wie das Schicksal es so wollte, stoß ich Ende 2016 auf ein Video, indem sich eine Youtuberin dazu entschieden hatte ihre Haare an eine Stiftung für krebskranke Kinder zu spenden. Seitdem ließ mich dieser Gedanken nicht mehr los und es entwickelte sich der Wunsch in mir es ihr gleich zutun. Meine Haare für einen guten Zweck zu spenden. 

Ich sammelte Informationen, schaute mir Dokumentationen und Berichte an. Ich habe nur noch auf den Augenblick gewartet, bis ich meinen Wunsch in die Tat umsetzte. Im Januar, wohlgemerkt am Freitag dem 13, kam dann ganz überraschend dieser besagte Moment während des PädagogikunterrichtsAls ich meinen Freundinnen von meinem Vorhaben erzählte, waren diese sofort Feuer und Flamme und wollten mich bei meinem Friseurtermin begleiten. Gesagt, getan. Nachdem wir vier Stunden in der Bibliothek fleißig gelernt hatten, machten wir uns auf dem Weg zum Friseur. Meine Friseurin war unglaublich lieb und hat bestimmt 10x nachgefragt: "Bist du dir auch wirklich sicher, dass du das tun willst?". In meinem Bauch kribbelte es wie wild, aber ich war mir sicher - meine Haare sollen ab und anderen Kindern helfen! Niemand aus meinem Freundeskreis traute seinen Augen. "Du? Deine Haare ab?" oder "Warum hast du das getan? Du hattest doch immer so schöne, lange Haare.", aber das war mir alles egal. Meine Haare wachsen nach, die von krebskranken Kindern leider nicht.    

Meinen 28cm langen Zopf habe ich daraufhin zur Kinderkrebshilfe "Horizont" verschickt. Ob ich meinen "kurzen" Haarschnitt bereue? Nein, keine Sekunde. Ich freue mich sehr darüber, wenn ich jemand anderen damit helfen konnte. Auf den Fotos könnt ihr das Resultat sehen. Wie findet ihr es? :-)















Für diejenigen die schon länger ihre Haare abschneiden will oder seine Haare für einen guten Zweck spenden möchte, der kann sich diese Seite hier mal anschauen. Ich habe gute Erfahrungen mit ihnen gemacht und weiß, dass meine Haare auch wirklich bei denjenigen ankommen, die sie wirklich brauchen.

Folgende Kriterien solltest du erfüllen:
♥ dein abgeschnittenes Haar muss mind. 25cm lang sein, sonst kann man daraus leider keine Perücke herstellen. 
 es sollte ein europäische Haarstruktur haben.
 die Haare sollten nicht lose in den Briefumschlag gelegt werden, sondern z.B. mit einem Haargummi gebündelt werden.
 wenn möglich sollte dein Haar nicht gefärbt oder getönt sein (kann man allerdings trotzdem tun - hat aber nicht den selben Wert).

Freitag, 21. April 2017

How to survive the a-level exams

Nächste Woche ist es soweit: Meine Abiprüfungen, sowohl in Deutsch als auch im Geschichte LK stehen an!
Dem einen oder anderen schein der kommende Satz wahrscheinlich etwas zu irritieren, aber ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf die Klausuren freue. Endlich hat die Lernerei ein Ende und ich kann mich ganz entspannt auf Spanisch und Mathe konzentrieren. Bis es soweit ist, heißt es aber erstmal schon fleißig weiterlernen! 

Heute Morgen habe ich mir mein Fahrrad geschnappt und bin Richtung Supermarkt geradelt. Mein Ziel war es mir ein paar Snacks zu besorgen, um mich ein wenig für meine Abiprüfungen zu präparieren. Meine Ausbeute ist nicht wirklich gesund und wahrscheinlich wird mindestens ein Lehrer einen abwertenden Blick auf meinen Süßkram werfen, aber wenn ich etwas zum knabbern habe, kann ich mich einfach besser konzentrieren - komisch, ich weiß. 

Meinen restlichen Tag werde ich wohl mit Napoleon, Bismarck, Honecker und Co. verbringen. Zum Glück kommen mich heute Abend zwei Freundinnen besuchen und wir veranstalten unsere altbekannte "Chipsparty". Das heißt quatschen, Pretty Little Liars schauen und Essen. :D 


Habt einen schönen Start ins Wochenende! 

Donnerstag, 20. April 2017

Mein erster Blogeintrag im Jahre 2017

Wie ihr in dem Titel bereits gelesen habt, schreibe ich zum ersten mal in diesem Jahr einen Blogeintrag für mich/euch. Erst jetzt bemerke ich, wie sehr mir das tippen von sinnlosen Texten gefehlt hat. Warum ich so lange kein Lebenszeichen von mir gegeben habe - keine Ahnung. 2017 hat sich nicht von seiner besten Seite verabschiedet, weshalb mir die Lust an so ziemlich allem verloren gegangen ist. Aber ausgerechnet heute überkam mich das Gefühl, meine Gedanken in Worte niederzuschreiben. 

Es sind viele Sachen geschehen, die ich gerne mit euch teilen möchte. Zum ersten mal in meinem Leben habe ich einen Vertrag unterschrieben, der meine Zukunft für die nächste drei Jahre gefestigt hat. Einen AusbildungsvertragEs ist offiziell: Ich werde im Oktober mein duales Studium (im Bereich BWL - Gastronomie- und Hotelmanagement) beginnen. Auf die Fragen "Wie?" und "Wo?" werde ich ausführlich in einem separatem Blogpost eingehen. 

Tja, und dann war da noch mein letzter Schultag inklusive Mottowoche. Vorneweg ihr werdet hier keine Fotos sehen, wie ich verkleidet (als Tiger oder sonst was) überglücklich in eine Kamera lächle. Aus einem einfachen Grund: Ich habe nicht mitgemacht. Nie habe ich von einer Person gehört oder gelesen, die sich gegen die Mottowoche geäußert hat. Ich bezweifle jedoch stark, dass jede/r (ehemalige) SchülerIn den ganzen Hype dahinter befürwortet. Besoffen rennen sie fünf Tage in Folge durch die Schule, machen irgendwelche Gegenstände kaputt und feiern ich Abitur, wobei sie noch nichtmal die Zulassung in den Händen halten. Ich wollte einfach kein Teil davon sein. Abgesehen davon kann ich sowieso keine Faschings-, Karnevals-, und Theaterschminke benutzen, weil ich schon als Kind unter starker Hautirritation gelitten habe. Ahnungslos ging ich an meinem letzten Montag zur Schule und dachte, dass meine Mitschülern Verständnis zeigen werden. Große Fehleinschätzung meinerseits. 

Am Abend vorher hätten bei mir allerdings schon die Alarmglocken klingeln müssen. Es wurde in unsere Abigruppe geschrieben, dass man ein "dummer Opfer" wäre, wenn man KEINE Drogen in der Mottowoche konsumieren würde. Ich war wirklich zu naive, um zu glauben das zwanzigjährige Schüler andere Meinung und Ansichten akzeptieren, als ihre eigene. Was ich euch damit sagen will, wenn ihr es nicht mögt euch zu verkleiden, Alkohol zu trinken oder weiß Gott noch was, dann müsst ihr das nicht tun. Trotz den vielen Beleidigungen, Sprüchen und Lästerein habe ich keine Sekunde meine Entscheidung bereut, mir selber treu zu bleiben.   

Akzeptiert euch so wie ihr seid, bis dahin!  

Samstag, 31. Dezember 2016

Two thousand and sixteen

2016 war kein einfaches Jahr für mich. Es hat sich viel verändert und ich bin wirklich kein großer Fan von Veränderungen, aber wer ist das schon? Gerade hinsichtlich Freundschaften hat sich dieses Jahr eine Menge bei mir getan. Eher ins Negative, was man auf diesem Blog in vielerlei Hinsicht erfahren konnte. 
Viel ist in diesem Jahr geschehen. Nicht nur in meinem Leben, sondern auch auf der gesamten Welt. Wie sich alles entwickelt, dass wird die Zeit uns noch verraten. Bis dahin bleibt uns nichts anderes übrig, als für jeden einzelnen Augenblick in unserem Leben dankbar zu sein. Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Jahr 2017. Passt auf euch auf! 

 Januar 

Anfang Januar sind mein Freund und ich zusammen gekommen. Auf dem Foto seht ihr eines unserer ersten Dates. Ganz klassisch im Vapiano!

Dieses Foto ist nach einem Sleepover bei einer Freundin auf dem Nachhauseweg entstanden. Es war recht früh morgens und keine Menschenseele war draußen unterwegs. 
 Februar 

An Marvins Geburtstag sind wir spontan nach Amsterdam gefahren, allerdings mussten wir in einer Tiefgarage übernachten, da kein Hotel uns ein Zimmer unter 160€ bereitstellen wollte. Das ist auch der Grund dafür, warum wir so fertig aussehen. (Die Jacke gehört natürlich nicht mir, aber ich hatte in der ganzen Spontanität meine eigene Zuhause vergessen..)

Am Anfang des Jahres hatte mein Sportkurs und ich eine Tanzaufführung in der Schule, für die wir wirklich lange geübt hatten. Glücklicherweise lief alles wie geplant und es gab keine Blamagen. 
 März 

Dieser Monat bestand hauptsächlich aus Partys, Party, Partys. Jedes Wochenende stand eine Geburtstagsfeier an. Super anstrengend und teuer, ABER jede einzelne hatte sich gelohnt! 

Außerdem war ich auf dem Joris Konzert in Dortmund. Es war super witzig und seine Performances waren einfach der hammer!

Im März habe ich für 13 Tage bei meiner Freundin gewohnt, weil ihre Eltern im Urlaub waren und sie nicht so gerne alleine ist. Es war wirklich eine super tolle Zeit mit ihr, weshalb wir es kommendes Jahr auch wiederholen werden. Ich freue mich jetzt schon auf das viele selbstgemachte Sushi, die Sauna und das Wasserbett!

 April 

Kurz vor meinem Geburtstag waren meine Familie und ich noch auf einer Konfirmation in Bremen. Es war echt schön die bekannten Gesichter wiederzusehen. 



Auf dem Foto könnt ihr meine Universität sehen, auf die ich nächstes Jahr im Oktober gehen werde. Mein Stiefpapa und ich sind im April nach Ravensburg gefahren, um uns die Uni genauer anzuschauen. Sieht ein wenig aus wie Hogwarts, ist aber ein ehemaliges Kloster. 


Außerdem war im April noch mein Geburtstag, denn ich mit meinen Freunden verbracht habe. Die zwei Mäuse auf dem Foto haben mir um 0:00 Uhr einen Kuchen vorbeigebracht.

 Mai 

Im Mai hatte meine Arbeit als Erdbeerverkäuferin wieder begonnen. Ich werde es sehr vermissen, denn nächstes Jahr werde ich das letzte Mal für den Hof arbeiten können.

Außerdem ist im Mai, zum ersten Mal in diesem Jahr, die Sonne wieder zum Vorschein gekommen.

Das war auch ein unvergesslicher Tag mit meinen Freunden. Vor dem Essen waren wir noch im Glowing Rooms. Für alle die das nicht kennen: 3D Minigolf im dunkel. Mega cool!
 Juni 

Außerdem fand Anfang Juli der Abiball meiner ehemaligen Jahrgangsstufe statt.

Im Juni kam mich meine Austauschschülerin aus Israel besuchen. Inzwischen ist ihr Besuch schon eine gefühlte Ewigkeit her. 

 Juli 

Im Juli habe ich wieder bei der Sprachreisen nach Madrid teilgenommen. 2015 war ich bereits mit dabei gewesen und habe dort mein A1 gemacht. Dieses Jahr durfte ich mein Sprachniveau in Spanisch auf B1 aufstocken.

 August 

Bevor ich mein Praktikum in Baden-Württemberg absolviert hatte, sind meine Familie und ich noch zusammen nach Köln gefahren. Es war ein super lustiger und toller Tag. Selbst das Wetter hat mitgespielt! 

Nun zu meinem Praktikum. Acht Stunden bin ich mit dem Zug nach Bad Urach gefahren, um einen kleinen Einblick in das Hotel "Graf Eberhard" zu bekommen. Es war eine tolle Zeit, wo ich viele neue Dinge dazugelernt habe.  

 September 

Im September ging es mit meinem Geschichts-LK nach Österreich. Genauer gesagt in die Hauptstadt dieses wunderschönen Landes.  

 Oktober 

Eines der einschneidendsten Erlebnisse in diesem Jahr war auf jeden Fall
N O R D E R N E Y! Ich habe so viel neues gesehen, neues gelernt, neues gemacht. Und das alles alleine. An diesen kleinen Trip werde ich mich noch lange zurückerinnern.

Kurz nach meiner Rückkehr haben Marvin und ich viele kleine Städtetrips gemacht. Das obere Foto stammt aus Eindhoven und das untere aus Hamburg.
 November 

Was in diesem Monat geschehen ist, könnt ihr zusammengefasst in diesem Post nachlesen. Die zwei einschneidendsten Momente für mich, der Trip mit meinen Freund nach Bielefeld und der Geburtstag von meiner Mama, den wir lachend im Kino verbracht hatten. 

 Dezember 

Und nun zum letzten Monat des Jahres. Der wohl härteste von allen. Trotz dessen habe ich die letzten Tage mit meiner Familie sehr genossen. Auch die Zeit, in der ich viel alleine war hat mich wieder auf Vordermann gebracht. Gestärkt und glücklich kann ich also ins nächste Jahr starten. 2017, be a great one! 

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Day 363 of 365

Hallo ihr Lieben, 
ich hoffe ihr habt die Weihnachtstage gemeinsam mit eurer Familie genossen. Auch dieses Jahr waren es bei mir besinnliche und unvergessliche Tage mit ganz viel Essen, Geschenken und Liebe. Was ich genau bekommen habe, wollte ich euch noch in einem anderen Post zeigen, wenn euch das interessiert.  Sehr wahrscheinlich ist dies auch nicht mein letzter Post für das Jahr 2016, denn ein "Jahresrückblick" wird euch am Freitag auf diesen Blog erwarten. Drückt mir die Daumen, dass ich das bis dahin auch schaffe!  

Habt noch einen angenehmen und entspannten Donnerstagabend.
Wir hören übermorgen wieder voneinander :-)



Samstag, 17. Dezember 2016

Elegantly you are working through your plans.

Es scheint mir, als ob ich diesen Monat nur von Enttäuschungen umhüllen werde. 
Dinge für die ich hart gearbeitet habe, lösen sich in Luft auf. 
Freundschaften, die sich schon wieder als Luftschlösser herausgestellt haben. 
Aber vielleicht macht auch gerade das, den letzten Monat dieses Jahres so besonders.
Damit ich das nächste Jahr mit weniger Sorgen starten kann.
Und vielleicht hat all das ja einen Sinn. 


Ich habe ein neues Lieblingslied für diesen Monat. Seit meiner Kindheit bin ich ein riesen Fan von Yvonne Catterfeld und das hat sich bis heute nicht geändert. 

Sonntag, 11. Dezember 2016

3. Advent

Ich sitze gerade mit einer warmen Tasse Kakao am Schreibtisch und lasse das geschehende Wochenende ein wenig Revue passieren... 


Freitag war ich mit meinem Freund auf dem Weihnachtsmarkt in Dortmund und in der Stadt, um ein paar Weihnachtsbesorgungen zu tätigen. Danach haben wir noch dem Vapiano einen Besuch abgestattet. Es war insgesamt ein sehr, sehr schöner Tag. Gestern habe ich mit meinen Mädels, auf dem Weihnachtsmarkt bei mir im Dorf, für unseren Abiball Geld eingesammelt. Es hatte zwar den ganzen Tag geregnet, aber es war trotz dessen ein gelungener Verkauf, welcher mit ganz viel Spaß verbunden war. Heute werde ich - wohl oder übel - noch ein wenig Mathe lernen, weil ich schließlich morgen diese blöde Klausur hinter mich bringen muss. Ich hoffe ihr habt etwas besseres zutun und genießt den 3. Advent!